Ein frohes neues Jahr allerseits! Ich hoffe, ihr seid gut reingerutscht!

Irgendwie startet man ja immer mit diesem herrlichen Neujahrsrückenwind in den Januar: hey, alles funkelnagelneu, alles anders, alles besser. Naja. Jedenfalls gibt man sich dieser Illusion hin: alles funkelnagelneu, alles anders, alles besser. Denn – wer hätte es gedacht? – am 1. Januar schmeckt uns der Kuchen noch genauso wie am 31. Dezember. Die guten Vorsätze schieben wir lieber noch ein bisserl vor uns her: mehr Sport treiben, weniger schlemmen, mehr Zeit für die Familie, weniger vor dem Fernseher hängen zum Beispiel. Schließlich bleiben ja sage und schreibe 364 Tage übrig, um all das zu verwirklichen! So wird aus dem vollmundigen Ab-jetzt-mache-ich-alles-besser schnell ein optimistisches Also-demnächst-mache-ich-alles-besser und bald schon ein kleinlautes Naja-also-irgendwann-mache-ich-alles-besser. Gaaanz bestimmt!

Oje. Dieses „Irgendwann“. Eine verzwickte Kiste. Dagegen kommen die besten Vorsätze nicht an. So geht es auch Amelie, der frisch geschiedenen Hochzeitsplanerin (Merke: Der Schuster hat immer die schlechtesten Schuhe *lach*). Demnächst werdet ihr sie kennenlernen: im großen Frühlings-Hochzeitsroman „Trau dich doch!“. Amelie hat nämlich auch so ein dickes Irgendwann-Problem. Es gibt eine Menge, was sie irgendwann tun wollte: Italienisch lernen, einen Sushi Kochkurs belegen, zum Yoga gehen, gesünder essen, den Roman auslesen, der beim nächsten Treffen ihres Literaturzirkels besprochen werden soll. Und abnehmen, vor allem abnehmen.

Guter Plan eigentlich. Dumm nur, dass Amelie immer was dazwischenkommt. Und, Hand aufs Herz: Mir geht es genauso! Wenn ich alle Jahre wieder kurz vor Silvester gefragt werde: „Und? Gute Vorsätze fürs neue Jahr?“, druckse ich peinlich berührt rum. Mist. Hab’s wieder nicht gebacken gekriegt, die Vorsätze vom letzten Jahr in die Tat umzusetzen. Warum also Neue draufpacken?

Aber ihr kennt mich ja: Aufgeben ist keine Option. Weder für die Helden meiner Geschichten, noch für mich. Deshalb habe ich mir was überlegt. Wie wäre es, einen einzigen Vorsatz zu fassen? Einen, der wirklich Sinn macht und auch umzusetzen ist? Nach einigem Grübeln habe ich meinen Favoriten gefunden: 2019 wird mein plastikreduziertes Jahr! Das heißt: Stoffbeutel zum Einkaufen mitnehmen, statt wie ein Messie Plastiktüten zu sammeln, die ich dann doch irgendwann wegschmeiße. Obst und Gemüse nur lose kaufen, nicht in Plastikverpackungen. Umweltfreundliche Müllbeutel verwenden. Und, und, und. Ich denke, dass ich das durchhalte, weil’s ja nur ein einziger Vorsatz ist, kein Riesenprogramm, vor dem ich dann doch wieder kapituliere.

Was wäre euer persönlicher Favorit? Das würde mich interessieren. Wir können hier ja mal ein bisschen sammeln …

Nun wünsche ich euch von Herzen ein rundum glückliches, gesundes, erfülltes 2019: voller lebensfroher Momente, guter Gefühle, inspirierender Lektüre. Freu mich darauf, wenn wir uns weiter hier austauschen!

Alles Liebe, eure Ellen

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